Monate: September 2017

Jenny Lawson: Irre glücklich

Beim Lesen des Klappentextes lassen Schlagwörter wie Depressionen oder Angststörungen zunächst vermuten, dass es sich bei diesem Buch inhaltlich um eine eher ernste Angelegenheit handelt. Das ist jedoch kein bisschen der Fall und dieser Eindruck hält auch nur höchstens wenige Sekunden an. Denn dreht man das Buch wieder rum und schaut sich die Vorderseite an, springt einem sofort ein frecher, ausgeflippter Waschbär ins Auge, der mit seiner überschäumenden Freude und dem breiten Grinsen absolut ansteckend ist und nicht ziemlich neugierig macht!

David Safier: 28 Tage lang

David Safier wirft einen sofort in das Geschehen. Zusammen mit der sechzehnjährigen Mira ist man als Leser unterwegs im Warschauer Ghetto. Hier versucht sie durch Schmuggeln an ein bisschen Essen zu kommen, um so für ihre Familie zu sorgen. Safier gewährt damit direkt einen ersten Blick auf den harten Alltag, die ungeheuerlichen Strapazen und die noch härteren Erniedrigungen, die zur damaligen Zeit herrschten.