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5 Bücher, die ich gerne lesen möchte

Nach einer vorübergehenden Durststrecke kommt bei mir mit den ersten Sonnenstrahlen gerade auch wieder die Lust am Lesen zurück. Im letzten Beitrag habe ich bereits angedeutet, dass ich zurzeit mit einigen Büchern nicht so recht warm werde. Diese Phase scheint nun glücklicherweise langsam, aber sicher ein Ende zu finden. Meine derzeitige Lektüre Die Gierigen von Karine Tuil trägt ganz gut dazu bei. Es besteht scheinbar ausschließlich aus grenzenloser Hoffnungslosigkeit und ist durchzogen von Verbitterung, Aggression und Abhängigkeiten. Trotz dieser Negativität entwickelt es eine ungemeine Sogkraft, der ich mich momentan nicht entziehen kann. Abgesehen davon werfe ich außerdem schon einen Blick voraus und zwar auf die Bücher, die ich in nächster Zeit gerne lesen möchte.

Bücher auf der Suche nach einem liebevollen Zuhause

Gerade zur Weihnachtszeit wurde mir erneut bewusst, dass man eigentlich von allem zu viel hat. Zu viele Dinge, die in den Ecken einstauben und in Schubladen versauern. Gegenstände, die die meiste Zeit keine Verwendung finden, die unnötig Platz wegnehmen. Für mich fühlt sich das immer stärker wie Ballast an, von dem ich mich gerne von Zeit zu Zeit befreien möchte. Viele werden jetzt laut aufschreien, wenn dieser Satz im Zusammenhang mit Büchern fällt. Ich bin inzwischen aber tatsächlich überzeugt, dass man auch zu viele Bücher besitzen kann. Nämlich dann, wenn gefühlt 95 % der Bücher im Regal ungelesen sind. Und die Mehrheit davon schon seit Monaten oder Jahren in dieser Position verharrt. 

Vom Bücherflohmarkt zur Golden Backlist

Letztes Wochenende fand ich auf meinem Schreibtisch einen kleinen, unscheinbaren Zeitungsartikel. Er kündigte einen großen Bücherflohmarkt im Nachbarort an und mein Vater hatte ihn mir hingelegt. Er kennt mich eben ausgesprochen gut. Sowohl ihm als auch mir war wohl umgehend klar, dass ich dort hin muss. Genau wie ich nie an Buchhandlungen und Bibliotheken vorbeikomme, muss ich bei Bücherflohmärkten mindestens einen kurzen Halt einlegen. Zumal es von dieser Sorte nicht allzu viele im näheren Umfeld gibt. Eine solch seltene Gelegenheit lasse ich mir daher nicht so schnell entgehen, dachte ich mir.

Dem Bauchgefühl vertrauen

Wenn die Gedanken im Alltagswahnsinn ruhelos durch die Gegend schwirren, breitet sich bei mir meist auch beim Lesen eine gewisse Unruhe aus. Die Tage stecken oftmals voller Eindrücke und Erlebnisse, die einen manchmal mehr und manchmal weniger beschäftigen. In einer vermeidlich ruhigen Minute schlage ich ein Buch auf, lese die ersten Seiten und halte plötzlich mit einem unguten Gefühl inne. Was habe ich eigentlich gelesen? Worum ging es gerade? Also nochmal von vorne. Einen Schritt zurück. Weiterlesen. Und es kommt dennoch unweigerlich der nächste Moment, in dem ich stecken bleibe. Nicht weiterkomme. Quasi nicht warm werde mit dem vorliegenden Text.

Wenn der Funke überspringt

Die scheinbar einfache Frage nach einem Lieblingsschriftsteller oder einer Lieblingsschriftstellerin gestaltet sich für mich beinahe ebenso schwierig wie die nach einem Lieblingsbuch. Wenn ich mich umhöre, kommen die Antworten wie aus der Pistole geschossen. Manchmal wird ein paar Sekunden überlegt, woraufhin in überzeugtem Tonfall bestimmte Autoren genannt werden. Im Rahmen der Literaturaktion #Buchpassion von Janine dreht sich dieses Jahr alles um dieses Thema. Wer hat dich oder dein bisheriges Leben auf literarischem Weg besonders geprägt? Bei welchem Autor rennst du umgehend in die nächste Buchhandlung, um dich blindlings in die allerneueste Neuerscheinung zu stürzen?